22. Mai 2024
22. Mai 2024

Warum Absturzsicherung am Fenster ?

Absturzsicherung am Fenster

Wie können sie sich mit einer Absturzsicherung am Fenster schützen ?

Grundsätzlich gibt es keine einheitliche Regelung ab wann sie sich mit einer Absturzsicherung am Fenster sichern müssen. Als erstes sollten sie aber den Verstand einschalten. Stellen sie sich vor sie fallen 3 oder mehr Meter hinunter auf einen harten Boden.

Die meisten schweren Verletzungen passieren aus ca. 2,0 m Höhe!

Das hängt damit zusammen dass sich bei einem freien Fall normalerweise der Körper einmal dreht. Sie fallen also mit dem Kopf nach unten. Was dann passiert können sie sich bestimmt vorstellen. Es kommt auch immer darauf an wie man fällt. Fallen sie vorwärts, landen sie wahrscheinlich auf ihrem Gesicht. Wenn sie rückwärts fallen, geschieht die Landung auf dem Rücken, auf dem Hinterkopf oder auf der Seite.

Ein Sturz aus dem Fenster wird mit schweren Verletzungen oder gar tödlich enden. Deshalb verlassen sie sich nicht auf irgendein Gesetz. Schützen sie sich und ihre Familie selbst.

Unser Tipp
Kaufen sie sich einen einfachen Sicherheitsgurt und befestige ihn am Fenster oder an der Tür. Das ist die einfachste Variante der Eigensicherung. Wie sie das machen können, zeigen wir ihnen in unseren Blogs.

Was aber wenn Kinder im Haus sind ? In einem unbemerkten Moment steigen Kinder gerne mal auf ein Fenster und dann wird es wirklich gefährlich. Schaue in unsere Empfehlungen und schütze deine Kinder oder deinen Besuch.

Absturzsicherung am Fenster

Mit relativ einfachen Mitteln kann man ein kleines Geländer als Absturzsicherung am Fenster anbringen. Das sieht am Ende aus wie ein sog. Französischer Balkon. Also nicht wirklich ein Balkon. Aber dieser wird zumindest simuliert. Damit ist schon viel getan. Die Kinder und auch Erwachsene sind gesichert und können nicht mehr einfach hinausfallen.

Die Geländer fallen kaum auf und man kann sogar auch ein paar Blumenkästen befestigen. Eine sehr sinnvolle Variante also. Bei Altbauten bzw. denkmalgeschützten Gebäuden fragen sie aber lieber vorher bei der Behörde oder ihrem Vermieter nach.

Wie sie sehen kann man mit einfachen Mitteln schon viel erreichen. Die Möglichkeiten und Varianten sind vielfältig. Da können sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Besonders bei bodentiefen Fenstern sind solche Sicherungen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Die örtlichen Bauämter können ihnen dazu genauere Auskünfte erteilen. Dabei macht es einen Unterschied wie hoch das Fenster liegt. Bei Fenstern bis 12 Meter Höhe muss das Geländer mindestens 90 cm hoch sein. Darüber sogar 110 cm. Damit Kinder nicht zwischen den Streben hindurch klettern können, darf der Abstand dazwischen nicht mehr als 12 cm betragen.

Als verwendbares Material sollten sie unbedingt auf hochwertige Qualität setzen. Mindestens verzinkter Stahl. Besser ist jedoch Edelstahl. Diese Gitter bzw. Geländer brauchen sie nicht zusätzlich streichen und ein Qualitätsverlust durch Korrosion ist so gut wie ausgeschlossen. Es ist sicherlich sehr ärgerlich wenn sie jedes Jahr die Gitter streichen müssen.

Im Anschluss finden sie eine kleine Auswahl von sehr sinnvollen Absturzsicherungen am Fenster.

Wählen sie selbst was ihnen die Sicherheit Wert ist. 

Sie sollten nicht nur an die höher gelegenen Fenster denken. Auch Kellerfenster bzw. Lichtschächte können eine Gefahr darstellen. Spielende Kinder oder auch Erwachsene können ganz schnell mal in einen Lichtschacht fallen.

Das erste Obergeschoss liegt schon im Bereich der Absturzgefahr. Die Verletzungsgefahr ist hier nicht zu unterschätzen. Bereits ab 2 Meter Höhe nimmt die Gefahr von Verletzungen bei einem Absturz dramatisch zu.

In vielen Neubauten, aber auch Sanierungen werden heute moderne bodentiefe Fenster verbaut. Sie liegen fast auf einer Höhe mit dem Fußboden und stellen damit leider auch eine Gefahr da. Bei dem geöffneten Fenster reicht ein kurzes Stolpern aus, um direkt aus dem Fenster hinaus zu fallen. Denken sie auch daran, dass Babys beim Krabbeln oder Laufen lernen gerne mal alles erkunden. Deshalb sollten gerade die Fenster auf Fußbodenhöhe besonders mit einer Absturzsicherung am Fenster, gesichert werden.

Mehrfamilienhäuser haben meistens auch mehrere Stockwerke. Das reicht bis hin zu Hochhäusern. Wir sprechen hier über mögliche Absturzhöhen von mehr als 12 Metern. Hier sind sie entweder Eigentümer einer Wohnung oder Mieter. Sie haben dann meist nur die Möglichkeit mit deiner Eigentümer Gemeinschaft (WEG), oder dem Vermieter über die Absturzsicherung am Fenster zu sprechen. Oft lassen sich hier die Maßnahmen an der Fassade nicht realisieren. Es gibt aber auch Möglichkeiten zur Sicherung von Innen. Dazu mehr in einem unserer nächsten Beiträge.